Sachbearbeitung Zentrale Antidiskriminierungsstelle (m/w/d) in Teilzeit
Sachbearbeitung Zentrale Antidiskriminierungsstelle (m/w/d) in Teilzeit mit 19,5 Wochenstunden im Beschäftigtenverhältnis bzw. 20 Wochenstunden im Beamtenverhältnis
Referat OB / Zentrale Antidiskriminierungsstelle
Referenznummer: 00000280_1
Veröffentlichung: 30.08.2026
Stellenbewertung: Entgeltgruppe 9 c TVöD, BesGr. A 9-10 BayBesO
Gehaltsrahmen (TVöD-VKA):
ca. 51.538 - 71.031 € /Jahr (brutto, Vollzeit) u.a. abhängig von Berufserfahrung
Aufgabengebiet:
Die Stadt Augsburg tritt für die Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller Menschen ein und wirkt jeder Form von Ausgrenzung entgegen. Die im Jahr 2022 eingerichtete Zentrale Antidiskriminierungsstelle hat sich als kommunale Anlauf-, Beratungs- und Fachstelle etabliert. Sie verfügt über tragfähige Beratungs-, Kooperations- und Vernetzungsstrukturen, die die Grundlage für die Antidiskriminierungsarbeit der Stadt Augsburg bilden. Ziel ist die Förderung einer Antidiskriminierungskultur, die einen konstruktiven Umgang mit Diskriminierung unterstützt und die Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt stärkt.
Die Sachbearbeitung für Diskriminierungsfragen ist für die Bearbeitung von Diskriminierungsvorfällen sowie die Weiterentwicklung der Antidiskriminierungsarbeit der Stadt Augsburg zuständig. Im Mittelpunkt stehen die Beratung und Unterstützung von Menschen mit Diskriminierungserfahrung sowie die Stärkung kommunaler Antidiskriminierungsstrukturen.
- Fachkundige Beratung, Unterstützung und Begleitung von betroffenen
Bürgerinnen und Bürgern bei Diskriminierungsereignissen einschließlich rechtlicher Erstberatung nach dem AGG (keine verbindliche Rechtsberatung) sowie Verweisberatung
- Erstklärung von Diskriminierungsvorfällen sowie bedarfsorientierte
Entwicklung von Handlungsoptionen und Unterstützungsmaßnahmen auf Grundlage einer allparteilichen und lösungsorientierten Beratungshaltung
- Dokumentation, Evaluation und Berichterstattung zu Diskriminierungsvorfällen
- Weiterentwicklung von Beratungs-, Dokumentations- und Qualitätsstandards
einschließlich kollegialer Fallberatung
- Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Öffentlichkeitsarbeit zur
Information und Sensibilisierung im Themenfeld Antidiskriminierung
- Koordination und Weiterentwicklung verwaltungsinterner Kooperations- und
Vernetzungsstrukturen sowie Vernetzung von freien Trägern, Vereinen und Initiativen
- Unterstützung bei der Konzeption, Organisation und Durchführung von
Präventions-, Fach- und Bildungsveranstaltungen im Themenfeld Antidiskriminierung einschließlich Workshops und Qualifizierungsangeboten für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Voraussetzungen:
- Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium aus dem Bereich Sozial-,
Geistes-, Politik- oder Rechtswissenschaften
- Einschlägige berufliche Erfahrung im Themenfeld Antidiskriminierung
Wünschenswert:
- Ausgeprägte Diversitätskompetenz, Diskriminierungssensibilität auch im
Umgang mit gesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen sowie Erfahrung in der Antidiskriminierungsarbeit
- Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Menschen mit
Diskriminierungserfahrungen mit allparteilicher, bedarfs- und lösungsorientierter Beratungshaltung
- Erfahrung in der Netzwerk- und Koordinationsarbeit sowie ausgeprägte
Kooperationsfähigkeit
- Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, hohe soziale Kompetenz und
Empathiefähigkeit sowie die Fähigkeit, auch in herausfordernden Beratungs- und Konfliktsituationen professionell, konstruktiv und handlungssicher zu agieren
- Solide Kenntnisse des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
- Kenntnisse kommunaler Verwaltungs- und Behördenstrukturen
- Fähigkeit zum strategischen und operativen Denken und Handeln sowie eine
selbstständige, strukturierte und proaktive Arbeitsweise mit hohem Maß an Eigeninitiative
- Interesse an gesellschaftlichen, antidiskriminierungsrelevanten
Entwicklungen sowie die Fähigkeit, aktuelle Diskurse in die fachliche Arbeit einzuordnen und einzubeziehen
- Sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
- Sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen sowie digitalen
Kommunikations- und Informationsmedien
- Teamfähigkeit sowie freundliches und sicheres Auftreten
- Hohe Flexibilität, Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft, auch außerhalb
der üblichen Arbeitszeiten und an Wochenenden
- Bereitschaft zur Fortbildung und zu gelegentlichen Dienstreisen
Wir bieten:
- Förderung der Vereinbarkeit von Karriere und Familie durch flexible
Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und Mobile Arbeit sowie Schulungen während der Arbeitszeit
- Eine attraktive betriebliche Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte
- Vergünstigte Abonnements im AVV-Verbundraum/beim Deutschland-Ticket mit
Fahrtkostenzuschuss
- Einen krisensicheren Arbeitsplatz
- Möglichkeit von Fahrradleasing per Gehaltsumwandlung
- Urlaubsanspruch von 30 Tagen/Jahr (bei 5-Tage-Woche) sowie zusätzlich
dienstfrei am 8. August, 24. und 31. Dezember und verkürzte Arbeitszeiten am Faschingsdienstag
- Eine sinnerfüllte und wertgeschätzte Arbeit in einem unterstützenden
Umfeld, das Ihre Leistungen anerkennt und würdigt
- Eine Position mit Gestaltungsspielraum und der Möglichkeit, aktiv Einfluss
zu nehmen
- Ggf. Unterstützung bei der Wohnungssuche
Rechtliche Informationen
Wenn Sie die Anforderungen erfüllen, dann freuen wir uns über Ihre Online-Bewerbung. Bitte bewerben Sie sich mit einem Bewerbungsschreiben, tabellarischen Lebenslauf, Berufs- bzw. Studienabschlüssen und qualifizierten Arbeitszeugnissen.
Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 27.09.2026 online.
Kontakt:
Frau Kaiser, Tel.: 0821 324 - 2492 (bei Fragen zur Bewerbung)
Frau Steinecker, Tel.: 0821 324 - 3001 (bei fachlichen Fragen)
Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens werden die eingegangenen Online-Bewerbungen zeitnah gelöscht.