Informationssicherheitsbeauftragte/-beauftragter (m/w/d)

Paul-Ehrlich-InstitutLangenstepstoneveröffentlicht 12.10.2026
Muss:CloudSecurityLeadRemote

Wir suchen für unser Referat Z5 „Informations­technik“ zum nächst­möglichen Zeitpunkt eine/einen

Informations­sicherheits­beauftragte/

‑beauftragten (m/w/d)

Wir, das Paul-Ehrlich-Institut,

sind eine wissen­schaftliche Einrichtung des Bundes, die für die Prüfung und Zulassung von Impfstoffen und biomedizinischen Arznei­mitteln zuständig ist und im Bereich der Life Sciences Forschung betreibt. Die Vernetzung mit nationalen und internationalen Akteuren macht uns zu einem kompetenten Ansprech­partner für die Öffentlichkeit, Wissen­schaft, Medizin, Politik und Wirtschaft.

Als Informations­sicherheitsbeauftragte/​‑beauftragter (m/w/d)

sind Sie zuständig für den sicheren Umgang mit Daten und Informationen. Hierbei kümmern Sie sich um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und legen den Rahmen für sichere Arbeit im Paul-Ehrlich-Institut fest. Hierzu gehören neben der Erstellung von Sicherheits­konzepten auch die Sensibilisierung der Mitarbeitenden sowie Information und Beratung der Leitung hinsichtlich der Informations­sicherheit. Die Planung von Sicherheits­maßnahmen und die Überprüfung ihrer Umsetzung ist für Sie ebenso wenig eine Heraus­forderung wie die Beratung bei neuen Vorhaben.

Ihre Aufgaben

Entwicklung, Implementierung und Überwachung einer umfassenden IT‑Sicherheits­strategie

Erstellung, Pflege und Durchsetzung des IT‑Sicherheits­konzeptes sowie von Richtlinien und Prozessen zur Informations- und IT‑Sicherheit

Monitoring aktueller Bedrohungen, Schwachstellen und Sicherheits­lücken

Umsetzung relevanter Gesetze/​Normen (z. B. KRITIS, NIS2)

Beratung der Leitung in strategischen IT‑Sicherheits­fragen sowie Beratung der Fachabteilungen in allen Fragen der Informations- und IT‑Sicherheit

Steuerung und Durch­führung regelmäßiger Sicherheits­audits und Risiko­bewer­tungen

Identifikation von Sicherheits­lücken und Erarbeitung von Maßnahmen zur Risiko­minimierung

Zusammen­arbeit mit externen Sicherheits­dienst­leistern und Behörden

Bitte beachten Sie, dass bei Vertrags­abschluss eine Declaration of Interests gegenüber der EMA sowie eine Erklärung nach § 77a Abs. 1 Satz 2 AMG abgegeben werden müssen.

Unsere Anforderungen

Abgeschlossenes Hochschul­studium der Fachrichtungen Informatik oder Wirtschafts­informatik, alternativ in einer sonstigen Fachrichtung mit einschlägiger Berufs­erfahrung im IT‑Bereich

Idealerweise Zusatz­ausbil­dung IT‑Security-Manager (IHK)

Mindestens 3 Jahre Berufs­erfahrung im Bereich IT‑Sicherheit und Netzinfrastruktur

Praktische Erfahrung in der Konzept­erstellung und in der strukturierten Beschreibung komplexer Sachverhalte

Fundierte Kenntnisse im IT‑Grundschutz (BSI‑Standards 200‑1, ‑2, ‑3) und in

den einschlägigen Standards (ISO/IEC 2700x)

Fundierte Kenntnisse aktueller IT‑Sicherheits­technologien und ‑methoden

Gute Kenntnisse in der IT‑Security von Cloud-Lösungen

Grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Netztechnologien, Betriebs­systeme und Anwendungs­sicherheit

Einschlägige Erfahrungen im Projekt­management sowie Kenntnisse im Datenschutz sind von Vorteil

Ausgeprägte analytische Fähigkeiten und proaktive Arbeits­weise

Team­fähigkeit und sehr gute Überzeugungs- sowie Kommunikations­fähigkeiten

Sehr gute Deutsch‑ und gute Englisch­kenntnisse

Unser Angebot

ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Arbeits­platz zentral im Rhein-Main-Gebiet mit guten Anschlüssen an das öffentliche Verkehrsnetz (Autobahn, Flughafen, S-Bahn). Als Arbeitgeber des öffent­lichen Dienstes bieten wir die hierfür üblichen Sozial­leistungen wie Jahres­sonderzahlung, Betriebs­rente und vermögens­wirksame Leistung.

Die Einstellung erfolgt als Tarif­beschäftigte/​Tarif­beschäftigter (m/w/d) bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in der Entgelt­gruppe E 13 TVöD. Das Beschäf­tigungs­verhältnis ist unbefristet. Bei bestehendem Beamten­verhältnis ist eine Über­nahme bis zur A 13g BBesO möglich, eine entsprechende Planstelle steht zur Verfügung. Die Über­nahme erfolgt planmäßig als Abordnung mit dem Ziel der Versetzung. Der Dienstposten ist nach A 13g BBesG bzw. E 13 TVöD, Teil III Nr. 24 Fgr. 1 der Anlage 1 Fgr. 1 des TVEntgO Bund bewertet. In Abhängigkeit von der Bewerberlage kann ggf. eine zusätzliche befristete, monatliche Zulage in Betracht kommen.

Es besteht weiterhin für Tarif­beschäftigte (m/w/d) die Möglichkeit einer Verbeamtung nach bestandener Probezeit. Diese würde bei Vorliegen der laufbahn­rechtlichen Voraussetzungen im Eingangsamt der Laufbahn des gehobenen Dienstes (A 9g BBesO) erfolgen.

Schwerbehinderte Bewerbende (m/w/d) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das Paul-Ehrlich-Institut fördert die Gleich­stellung von Menschen sowie die Verein­barkeit von Familie und Beruf. Hierfür bieten wir u. a. sehr flexible Arbeits­zeiten (Teilzeit­modelle, keine Kernarbeits­zeiten), hybrides Arbeiten (max. 60 % remote), Kinder­garten­plätze und zahlreiche Fortbildungs­möglich­keiten. Unser betriebliches Gesundheits­management und die Bezuschussung des Jobtickets runden das Angebot ab.

Ihre Bewerbung

Ihre aussage­kräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebens­lauf, Abschluss­urkunden & Arbeitszeugnisse) übermitteln Sie bitte bis zum 08.11.2026 ausschließlich über unser Bewerberportal unter Angabe der JobID 1509.

Jetzt bewerben!

Fragen zum Bewerbungs­verfahren richten Sie bitte an Frau Julia Kern (E-Mail: karriere@pei.de , Telefon: +49 6103 77‑1133 ).

Bitte beachten Sie, dass zum jetzigen Zeitpunkt Gesprächs­termine am 25.11.2026 in Planung sind.

Wir weisen darauf hin, dass das Bundes­ministerium für Gesundheit im Rahmen seiner aufsichts­rechtlichen Befugnisse im Einzelfall Einblick in Ihre Bewerbungs­unterlagen nehmen kann (Art. 6 Abs. 1 Ziff. C DSGVO i. V. m. § 3 Abs. 1 GGO und Art. 65 GG), um eine interessengerechte und zweckmäßige Personal­aus­wahl sicherzustellen.